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Weiterer Inhalt:

  • Webseitenbauer

    Webseitenbauer                                                        (Im Code sind wohl noch Fehler drin!)Webseitenbaue2r

    So manche Stunde hab ich gesessen, die Nacht zum Tage gemacht
    Darüber ganz die Zeit vergessen, und es hat doch Spaß gebracht.
    Die Seiten sollten so werden wie ich, ein wenig ernst, ein wenig heiter,                                       
    darin das Leben spiegelt sich, so mach ich gerne weiter.
    Eine Menge Fehler hab ich gebaut. Und noch immer bin ich nicht schlauer.
    Auch wenn ich mich an diese Seiten getraut, werd ich wohl nie Profi-Webseiten-Bauer

     

    Die neue Webseite

    Da sitz ich spät noch am PC
    Und klappre in die Tasten
    Mir tun schon die Augen weh
    Hab’s endlich in dem Kasten

    Erleichtert start’ ich das Programm
    Und warte ganz gespannt,
    Freu mich drauf was ich wohl kann
    Und hab mich doch verrannt.

    Da hab ich dies und das gemacht,
    Mit allen Raffinessen,
    Hab alle Tricks mit eingebracht
    Und doch was Wichtiges vergessen

    Die Seiten klemmen da und dort,
    mal vorne und mal hinten
    sie springen an den falschen Ort
    Ich muss den Fehler finden!

    Die Uhr ist längst nach Mitternacht
    Die Zeit vergeht so schnell,
    Und als es endlich ist vollbracht
    war es schon wieder hell.

  • Der Cairn von Königin Maeve - Erinnerung an Irland

    Der Cairn von Königin Maeve.

    Fremder, bringe Du ein Stein herauf,Carrowmore Tomps 2Unbenannt 1
    Wenn Du den Cairn betrittst
    Und leg ihn nieder,
    Du fühlst dich frei,
    Doch die Gedanken die sind fern!

    Im tiefen Mythos leb ich noch-
    Als Connaughts Königin
    Steh ich hier und bewach’
    Den Feind mit Schild und Bogen,
    Gegen den ich einst ausgezogen

    Cuchulainn, der tapfre Krieger
    Bot mir die Stirn,
    Den schönen Bullen zu erringen
    Doch sank auch er ins Gras dahin
    unsterblich ward auch er

    In wilder Schlacht
    Das schöne Tier gewann ich wohl,
    Die Macht jedoch erwirkt ich nicht.
    Die Tiere stark und wild
    Im Kampf zerfleischten sich!

    Erinnerung an Irland

    Die Wolken tief, und keine Sicht,
    Getaucht ist alles Grau in Grau.
    Der Wind weht stark und rau
    Zum Ziel fehlt das lenkend Licht

    Regentropfen treffen das Gesicht,
    Klamme Feuchte dringt herein.
    Die Richtung sollte deutlich sein,
    Doch fehlt das lenkend Licht

    Nur helle Punkte in weiter Ferne
    Sind das Ziel zu dem er strebt.
    Und sind es doch wohl Träumersterne
    So strebt er doch so lang er lebt

     

  • Si tacuisses...

    Si tacuisses, philosophus manisses
    (Wenn du geschwiegen hättest, wärst du Philosoph geblieben)

    Bronze Statue

     

     

     

     

     

     

     

  • Inselwinter (Spiekeroog 1955/56)

    Inselwinter

    Nur der Insulaner kennt seine Insel zu allen Jahreszeiten. Im Sommer, wenn die Touristen die Insel bevölkern und dafür sorgen, dass die Kassen klingeln, ist nur wenig von der ihr eigenen Stimmung zu spüren.
    Wenn sich dann die Herbststürme einstellen und die Touristen von der Insel geblasen werden, zeigt sie den wenigen, zurückgebliebenen Fremden ihr wahres einmalig schönes Gesicht.
    Weit und ungestört geht dann der Blick über die Nordsee, die Wellen rollen in langen Anläufen mit weißen Schaumkronen den Strand herauf, mit ständig wechselndem Donnern und Rauschen.
    Der Himmel hängt tief und grau über der See und die Wolken ziehen mit atemberaubender Schnelligkeit über die niedrigen Dünen hinweg. Wahre Flugkünstler, die wenigen Möwen die sich noch hinaus wagen!
    Manchmal treibt der Sturm den Sand vor sich her, schmerzt im Gesicht mit Feuchtigkeit und Kühle. Auf der nicht von den Dünen geschützten Seite der Insel, an den Deichen, steigt die Flut der Deichkrone bedrohlich nahe. Gischt sprüht über das Wasser, feiner Nebel verkürzt die Sicht auf wenige Meter. Gleich kommt der Schimmelreiter!Sandbank
    Bald beginnt die Zeit ablaufenden Wassers, die kommende Ebbe bannt die Gefahr, dass die Wellen die Deichkrone erreichen.
    Der Weg zurück zum Dorf ist beschwerlich, der Sturm wird nur wenig durch die im Windschatten der Dünen wachsenden Sanddornsträucher gemildert. Das feine Dünengras bewegt sich mit dem Sturm und bildet Wellen wie ein Meer für sich. Noch ein Stück des Weges am Dünenrand entlang, das ferne Rauschen der Nordsee und das Heulen des Sturmes in den Ohren.
    Es wird dunkler. Endlich - die warme Gaststube vermittelt beschauliche Geborgenheit.
    Morgen will ich wieder zu den Deichen hinaus

  • Neptun


    Neptun

    Erinnerungen die so lange zurück liegen, dass sie in der Erinnerung nur noch unvollständig vorhanden sind gibt es viele.
    Diese Segeltour vor fast 50 Jahren wird mir wie ein Film in Erinnerung bleiben.

    Der Segeltörn war vorbereitet, es war etwas später geworden. Wir hatten schon einsetzende Ebbe, aber unsere kleine Flotte würde wohl noch genug Wasser unter dem Kiel haben um Norderney zu erreichen.
    Unser Neptun war das größte Boot, allerdings auch das langsamste, weil schwerste.

    Als Zweimaster mit Haupt- und Besan-Segel war es ein umgebautes altes Ruder - Rettungsboot und vorzüglich für Anfänger geeignet. Wegen der offenen Bauweise waren die Sicherheits-Lufttanks unterhalb der Ruderbänke drin geblieben, so war es auch bei steifer Brise noch sicher damit im Watt zu segeln.
    Jetzt lagen wir vor dem Wind und die leichteren Kajütboote überholten uns mit geblähten Segeln.
    Es kam wie zu erwarten war- die große Mittagsflaute, und das noch vor dem „Baltrumer Hoch“, eine flache Stelle im Watt, die überwunden werden musste, wenn wir Norderney noch vor dem Niedrigwasser erreichen wollten

    Wir spürten schon den Schlick unter dem Boot, holten das Schwert ein, setzten die Ruder in die Dollen und begannen zu rudern, mit dem Ehrgeiz beseelt, es doch noch zu schaffen.Neptun WattJetzt war es an uns, die mit schlaffen Segeln dahin dümpelnden Kajütboote zu überholen – wir würdigten sie keines Blickes, waren wir doch dabei unseren stolzen Neptun nicht zu segeln, sondern zu rudern!
    Das „Baltrumer Hoch“ wurde immer flacher und wir sprangen nackt, wie zu Adams Zeiten, über Bord und schoben unseren schweren Neptun weiter bis wir merkten, dass er wieder genug Wasser unter dem Kiel hatte.
    Wir hatten das Hoch überwunden, einen Priel gefunden und segelten nun mit der wieder aufkommenden Brise Richtung Nordernery.
    Nun war es an uns, die Kollegen mit den schönen Kajütbooten nach Stunden, wieder auflaufenden Wassers, im Hafen zu begrüßen.
    Es blieb nicht viel Zeit, die Damen der Mädchenschule, die wir abfällig „Klops-Akademie“ nannten, zu begrüßen.

    Um mit der Flut noch den Baltrumer Hafen zu erreichen, mussten wir bald wieder los, es wurde schon dunkel.
    Ein Nachttörn zurück nach Spiekeroog stand uns bevor. Das Wetter dafür schien ideal, Vollmond und ein wolkenloser Himmel über dem Watt!
    Auf dem Weg zurück galt es gegen den Wind zu kreuzen. Allmählich kam eine steife Brise auf und erreichte etwa Windstärke 6 mit heftigen Böen.
    Unser schwerer Neptun wurde jetzt richtig lebendig und nahm schelle Fahrt auf. Dennoch kamen wir nur langsam voran, da das Boot nicht so hoch an den Wind gehen konnte wie die anderen moderneren Segelboote, die schon heftig gerefft hatten.
    Während der Nacht war am Himmel immer da ein Lichtschimmer zu sehen, wo die Sonne hinter dem Horizont ihren Weg nahm. Der Mond warf ein fahles Licht auf die ständig höher werdenden Wellen und wir hatten bald keinen trockenen Faden mehr am Leib.

    Mit der wieder einsetzenden Ebbe war die Gefahr, auf Grund zu laufen gestiegen und so musste „gesungen“ werden. An dem, dem Wasser zugeneigten Bord musste regelmäßig eine Messstange mit rotweißen Feldern in das Wasser getaucht werden und die Tiefe angesagt - „gesungen“ - werden. „Nichts – nichts - nichts - 90 – 80 – 60 – 40-„ „Klar zur Wende!“
    Wir hatten den anderen Rand des Prils erreicht und mussten wenden, um nicht aufzulaufen. Jetzt “musste wieder “gesungen” werden.
    Wir hätten den Neptun in der Nacht nicht mehr flott bekommen, wären wir im Watt aufgelaufen, wollten wir doch in dem kleinen Hafen von Baltrum die Ebbe verbringen um dann mit steigendem Wasser über das Baltrumer -Hoch zurück zu segeln.
    Die anderen Boote waren schon längst im Hafen, wir kreuzten immer noch vor der Einfahrt...
    Dann verließ uns die Kraft und wir entschieden, Neptun in den Hafen zu rudern.
    Endlich im Hafen, die Sonne war schon aufgegangen, die anderen Mannschaften schliefen gut eingepackt auf den Planken ihrer Boote-.
    Total abgekämpft aber glücklich, legten wir uns zwischen die Ruderbänke.
    Noch heute, nach so vielen Jahren erweckt jedes Segel die Erinnerung an diesen Törn in mir.

  • Schon mal BMW gefahren?

    Schon mal BMW gefahren?

    Klingt toll, so mit 20 schon ein BMW gefahren zu haben. Es war ein tolles Auto, 2 ½ Sitzer, Rundum Verglasung, verstellbares Lenkrad, sehr kurze Schaltwege, Instrumententafel sehr übersichtlich, aufklappbares Sonnendach, große Hutablage für Wackeldackel bzw. umhäkelter Klopapier-Rolle oder aber Sitzplatzplatz für den Langhaardackel.
    Nicht immer von Vorteil, wenn dieser während der Fahrt aus Langeweile über den Nacken des Fahrers leckt.
    Weiterhin einen verchromtem Aschenbecher und eine Plastik-Vase für ebensolche Blümchen. Einarmiger Scheibenwischer mit innen liegendem Motor mit angebautem Schalter und der Einstieg ganz großzügig. Eine Technologie, wie sie erst heute wieder an sogenannten futuristischen Fahrzeugentwürfen zu sehen ist, heute allerdings nicht nach vorne zu öffnen, sondern seitlich.Isetta 1
    Ein winziger 1-Zylindermotor mit vielleicht 300ccm(?) Hubraum und eine dem Motoradgetriebe abgekupferten Schaltung links neben dem Fahrer.
    Wer’s bis jetzt noch nicht erkannt hat, um welches Fahrzeug es sich handelte, kennt die „Isetta“ von BMW nicht, mein allerstes Auto, weil er viel zu jung ist, also nach den 50ger Jahren geboren.
    Leider hat das kleine Auto – auch Knutschkugel genannt, nicht lange überlebt.
    Der nächte Winter und meine mangelnde Fahrerfahrung brachte das Aus für meine wunderschöne, geliebte – blaue Isetta.
    Das etwas, durch die Umlenkungen an der Türe sehr erweitere Lenkungsspiel, die starre Hinterachse -natürlich ohne Differenzial- und wie schon gesagt, meine Unerfahrenheit in besonderen Fahrsituationen, sorgten für einen, durch die Bauform begünstigten Mehrfachsalto eine Böschung hinunter auf eine Wiese, die wegen des Frostes glücklicherweise kleine lebenden Wiederkäuer enthielt.
    Airbag, Sicherheitsgurt, Nackenstütze, Knautschzone und anderer moderner Kram, war alles noch nicht erfunden.
    In Ermangelung dieser Sicherheitstechnik blieb mir nichts anderes übrig als den Kopf einzuziehen und die Tür, die sofort aus dem Schloss sprang, krampfhaft am Lenkrad ziehend festzuhalten.
    Wie das Auto danach aussah, brauche ich nicht zu schildern, ein Häufchen Elend und nicht mehr zu gebrauchen. Ich sammelte meine Vase und die Plastikblümchen ein, testete, ob ich den Unfallort mit Motorkraft verlassen könnte, um das ramponierte Teil im nahen Waldweg zu verstecken. Auf Schadenfreude konnte ich gut verzichten.
    Der Motor lief auf wundersamer Weise wieder an und ich eierte mit dem windschiefen Schrotthaufen über einen Feldweg in die Tarnung wo ich es dann später einem Schrotthändler übergab.Isetta 1
    Ich selbst hab’s schadlos überlebt und was ich noch habe sind Erinnerungen und ein kleines Modellauto, was dem Original sogar in der Farbe sehr nahe kommt. Und natürlich die Bilder im Kopf, an schöne Fahrten mit dem Geräusch eines kleinen Motörli im Ohr, der seine Herkunft aus dem Motoradbau nicht verleugnen konnte. Früher fuhr man noch Auto, heute sieht man zu, dass man gesund wieder heim kommt, wenn man die A5 benutzt.

     

     

  • Aqua Alta in Venedig

    Aqua Alta

    Die Toilettenfrau im Palazzo Ducale war so nett mich über das “Aqua Alta”,
    eine winterliche Plage die Venezianer in regelmäßiger Folge zu durchleiden haben, aufzuklären.
    Dabei sprach sie ein unnachahmliches Gemisch aus Italienisch und Deutsch

    Nach erfolgter, staunender Besichtigung des Dogenpalastes mit seinen, den Betrachter in den Bann ziehenden Kunstwerken und dem Wechselbad der Gefühle im Gefängnisbereich erholt sich der Besucher im Café und beim Verlassen des Palastes schaut er vorsichtshalber noch bei den Toiletten in dem großen Torbogen vorbei. So auch ich.

    Die Klofrau: „Leider besetzt, bitte warten Sie hier“
    Ich, (aus Erfahrung) mit den nötigen Zeitreserven ausgestattet, beobachte interessiert das knapp unter der letzten Treppenstufe plätschernde Wasser des Kanals im Torbogen zur Anlegestelle des Palastes.
    Sie, die Klofrau: “Wir haben Flut, das ist immer so bei Flut“
    Ich: „Läuft aber fast hier herein!“
    Sie: „Im November und Dezember haben wir öfter Aqua alta, manchmal so hoch!“VENEDIG3
    Sie deutet auf ihre Gürtelhöhe, sie ist nicht besonders groß aber stramm gebaut.
    Ich: „Ist ja schlimm“
    Sie „Ja da kann man nur mit Anglerhosen noch durch“
    Ich: „Und wer macht nachher wieder sauber?“
    Sie: “Na wir! Das Wasser steigt nicht nur aus dem Kanal, sondern aus allen Rohren“
    Dafür reicht meine Fantasie gerade noch aus.
    Ich: „Schlimme Arbeit!“
    Sie: „Man gewöhnt sich an alles“
    Ich: „Ist jetzt frei?“
    Sie:“ Si, prego“
    Komisch, dass ausgerechnet dieses Gespräch mir in Erinnerung geblieben ist, die Namen der vielen Dogen und Künstler dagegen nicht.

     

     

     

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    Hier bekommen Sie Wien und Ol aus der Toskana zu gustigen Preisen

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  • Antiker Frühling

    Antiker Frühling 

    Valle dei Templi  (Agrigent Sizilien)

    Agrigent Valle dei Templi

     

Schreibt man was? Gelegentlich schon!

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