
Irland
Himmel und Wolken
Sturm und Regen
Wasser und Moor
Land und Heide
Burren und Klippen
Megalithen und Dolmen
Märchen und Sagen
Druiden und Priester
High-Cross und Glauben
Rebellion und Niederlage
Hungersnot und Tod
Leid und Exodus
Unabhängigkeit und Freiheit
Guiness und Whisky
Sonne und Meer
Fels und Brandung
Schönheit der Landschaft
Zukunft und Hoffnung
Wolken
Die Wolken tief, und keine Sicht,
Getaucht ist alles Grau in Grau.
Der Wind weht stark und rau
Zum Ziel fehlt lenkend Licht
Regentropfen treffen das Gesicht,
Klamme Feuchte dringt herein.
Die Richtung sollte deutlich sein,
Doch fehlt das lenkend Licht
Nur helle Punkte in weiter Ferne
Sind das Ziel zu dem er strebt.
Und sind es doch wohl Träumersterne
So strebt er doch so lang er lebt.
Der Cairn von Königin Maeve
Nord-West Irland. Carrowmore
Die 10 Meter hohe Steinaufschüttung, die sich auf dem Gipfel des
Knocknarea Mountain befindet, soll der Sage nach Maeve’s Grab sein.
Der Steinhügel soll für die Königin, Herrscherin von Connaught, in der Eisenzeit errichtet worden sein. Sie soll aufrecht stehend, in voller Kriegsausrüstung beigesetzt worden sein, damit sie auch nach ihrem Tod ihren Feinden ins Auge blicken könne.
Fremder, bringe Du ein Stein herauf,
Wenn Du den Cairn betrittst
Und leg ihn nieder,
Du fühlst dich frei,
Doch die Gedanken die sind fern!
Im tiefen Mythos leb ich nach-
Als Connaughts Königin
Steh ich hier und bewach’
Den Feind mit Schild und Bogen,
Gegen den ich einst ausgezogen
Cuchulainn, der tapfre Krieger
Bot mir die Stirn,
Den schönen Bullen zu erringen
Doch sank auch er ins Gras dahin
unsterblich ward auch er
In wilder Schlacht
Das schöne Tier gewann ich wohl,
Die Macht jedoch erwirkt ich nicht.
Die Tiere stark und wild
Im Kampf zerfleischten sich!